5. 1. Live-Show

Dann war es soweit - sie standen vor der 1. Live-Show. Bis dahin war nichts weiter geschehen und Jess war einigermaßen beruhigt. Während sie in den ersten Tagen nach den Vorkommnissen noch öfters aus dem Fenster gesehen hatte, hatte später der Drang nachgelassen. Sowohl Rea als auch die anderen Jurymitglieder und ihre Freundinnen hatten sie beruhigt und sie versucht, davon zu überzeugen, dass der Kerl bestimmt nicht mehr auftauchen würde. Und je mehr Zeit verstrichen war, desto mehr glaubte auch sie daran.

Davon ab musste sie sich die nächsten Tage auf ihre Proben konzentrieren - der Song, den Rea dieses Mal für sie ausgesucht hatte, forderte sie schon ein wenig mehr, denn er war härter und schneller als alles, was sie bis jetzt gesungen hatte, und Rea war vor allem am Anfang nicht immer ganz zufrieden mit ihr gewesen. Ihre Stimme war selbstverständlich gut und passte zu dem Song von P!nk, aber sie sang zuerst viel zu leise! Sie musste sich zu Beginn der Proben öfters von ihrem Coach anhören, dass sie lauter und tougher werden musste, um den song wirklich gut zu performen. Und er erinnerte sie mehrmals an die leichten Atemübungen, die er ihr schon am Anfang vor dem Battle als Tipp gegeben hatte. Schließlich hatte sie sich einigermaßen unter Kontrolle und wurde tatsächlich von Probe zu Probe besser.

Und dann begann die 1. Live-Show. Jess und die anderen waren so aufgeregt, dass sie es kaum abwarten konnten. Jess und Dana waren zusammen mit 6 anderen Mitstreitern bei der 1. Ausgabe der 1. Live-Show dabei und glücklicherweise traten beide wieder nicht direkt gegeneinander an. Steffis Auftritt folgte in der nächsten Ausgabe. Jess hoffte inständig, dass sowohl sie und Dana zusammen weiter kommen würden und dass es auch Steffi schaffen würde, doch für diese Gedanken war es wohl noch ein wenig früh. Sie musste sich jetzt einmal voll und ganz auf ihren Auftritt konzentrieren!

Und dann war es soweit. Ihr Auftritt stand kurz bevor. Sie zappelte vor Ungeduld, als sie vor der Tür stand und darauf wartete, dass diese endlich geöffnet wurde. Ihre Hände waren schweißnass und sie wusste nicht, ob sie es tatsächlich dieses Mal schaffen würde. Kurz bevor die Tür geöffnet wurde, führte sie noch ein letztes Mal die Atemübungen durch, so wie Rea es ihr gesagt hatte und fühlte tatsächlich etwas Erleichterung. Aber nur etwas. Ihr Adrenalinpegel war immer noch extrem hoch..
Dann rief ihr der Ordner zu: “Es ist soweit!” und öffnete die Tür. Jess dachte nicht mehr lange nach sondern stürzte quasi in den Raum. Sie musste sich jetzt vollkommen auf den Auftritt konzentrieren - alles andere ausblenden! Das Publikum, das sie natürlich im Auge hatte, die Jury, die sie ansah - das alles beachtete sie nicht mehr, als sie sich auf die Bühne stellte und anfing zu singen -

Und wie sie sang! So hatte sie in den gesamten Proben nicht gesungen! Schon bei den ersten Tönen von “Blow me one last kiss” wurde ihre Stimme fest, Jess versuchte, ihre Aufregung zurück zu stecken und so tough wie es ihr nur möglich war zu singen, und dennoch eine gewisse Anmut in den Song zu bringen. Eben so wie es bei P!nk auch klang.
Dann folgte der Refrain - und sie legte noch einen Zahn zu. Zu Beginn hatte sie die Augen noch geschlossen gehabt, aber dann erinnerte sie sich daran, dass Rea das auch nicht besonders vorteilhaft gefunden hatte, und öffnete sie wieder. Sie versuchte sich auf einen Punkt zu konzentrieren, auf dem ihr weder das Publikum, noch die Jury großartig auffiel, und sie schaffte das beinahe unmögliche. Sie wurde während des Singens immer selbstbewusster, die Anspannung fiel von ihr ab - und schließlich hatte sie ihre Linie gefunden; und sie war von sich selbst in sofern überzeugt, dass sie meinte, es zumindest nicht schlecht hinzubekommen…


Rea war mehr als aufgeregt, als Jess schließlich dran war. Natürlich hatte er ihre Aufregung der letzten Tage noch im Kopf und wusste auch, dass sie sich immer noch Sorgen machte, ob diese nun begründet oder unbegründet waren, wusste er nicht. Er hoffte letzteres, da keiner von ihnen diesen Mistkerl erneut zu Gesicht bekommen hatte, und sie alle hatten die Gegend um das Gebäude herum extrem im Auge behalten. Doch natürlich hatten sie das Jess und den Mädchen gegenüber nicht groß erwähnt...

Nun war also ihr Auftritt und natürlich wusste Rea noch genau, dass zumindest zu Beginn der Proben Jess alles andere als gut gewesen war. Sie war zwar zum Ende hin immer besser geworden und hatte auch einige seiner Tipps ganz gut umgesetzt, aber so wirklich zufrieden war er auch bei ihrer Generalprobe nicht gewesen, auch, wenn er es sich nicht so wirklich hatte anmerken lassen. Er wusste allerdings: Wenn sie jetzt genauso sang wie dort, würde er ihr keine allzu guten Prozentpunkte geben können! Und das würde ihm extrem leid tun. Auch, weil er immer noch mit sich haderte, ob es tatsächlich kein Fehler gewesen war, ihr ausgerechnet dieses Lied zu geben… Und dann hörte Rea die ersten Töne des Songs:

“White knuckles - and sweety palms from hangen’ on too tight
Clenched shut jow - I’ve had another headache against tonight
Eyes on fire, eyes on fire, and the burn from all the tears
I’ve been crying - I’ve been dying over you
Tie a knot in the rope - Trying to hold, trying to hold
But but there’s nothing to grasp - so I let go”…

Rea war schon mal vom Anfang völlig geplättet. Jess’ Stimme war klar, fest und vor allem sicherer als jemals bei den Proben zuvor. Er hatte das Gefühl, dass sie wirklich alle Anspannung, die sicher bei ihr da war, zurück geschoben hatte und alles gab - und das konnte er hören! Und was das schönste dabei war, dass trotz ihrer Klarheit und Stärke, mit der sie jetzt performte, eine gewisse Anmut noch dabei war, die sie selbst ausmachte, und die den Song noch schöner werden ließ, als es das Original schon war. Rea war begeistert. Und Jess legte noch einen drauf, als sie jetzt zum Refrain kam!

“I think I’ve finally had enough,
I think I maybe think too much
I think that might it be for us
Blow me one last kiss
You think I’m just too serious
I think you´re full of shit
My head is spinning so -
Blow me one last kiss
Just when it can’t get worse
I’ve had a shit day - Have you had a shit day?
We’ve had a shit day
I think that life’s too short for this
I want back my ignorance and bliss
I think I have enough of this -
Blow me one last kiss”…

Die Stimme bekam noch einen festeren Klang - und so eine Stärke, wie Rea sie tatsächlich an Jess noch nie gehört hatte. Wahrscheinlich lag es daran, dass sie bisher noch nie so einen toughen Song gehabt hatte, sowohl ihr eigener Song, den sie bei den Blind Auditions gesungen hatte, als auch ihr Song bei dem Battle waren eher ruhig gewesen. Rea musste zugeben, dass er ihr das jetzt nicht so zugetraut hätte - er war wirklich hin und weg. Und außerdem bemerkte er, dass sie zuerst die Augen geschlossen gehalten hatte - was er nicht so toll gefunden hatte - und sie kurz darauf öffnete, was darauf schließen ließ, dass sie sich auch seinen diesbezüglichen Tipp zu Herzen genommen hatte. Rea war wirklich stolz auf sie. Noch ließ er sich seine Gefühle nicht allzu sehr anmerken, aber er würde ihr nachher schon eine Menge zu erzählen haben. Er lächelte.

Dann war Jess fertig. Sie hatte wirklich alles gegeben und langsam begann die Aufregung wieder in ihr Einzug zu halten, zumal sie jetzt auch das Publikum hörte, das frenetisch jubelte. Doch das interessierte sie nur nebensächlich. Was ihr wirklich wichtig war, war was die Jury jetzt sagen würde. Was dachte Rea über sie? Auch, wenn sie es nicht zugeben würde, aber irgendwie war es ihr schon wichtig, was ihr Coach von ihr hielt, zumal sie ihn nicht enttäuschen wollte. In ihr begann es langsam wieder zu kribbeln und sie wünschte sich nichts sehnlicher, als endlich das Urteil der Jury - inklusive Reas - über sich ergehen zu lassen. Ihre Knie wurden weich, und schließlich - endlich - stand Thore neben ihr: “So, das war ja ein kolossaler Auftritt, oder was denkt ihr, Alec, Sascha?” Dieses Mal waren die beiden von Boss-Hoss zuerst dran und Jess war sich sicher, mal wieder nichts wirklich positives von den beiden Jury-Mitgliedern zu hören, umso mehr überraschte sie ihre Antwort:
“Also ehrlich gesagt, ich bin absolut baff, Mädel, was hat Rea mit dir gemacht? Das war der Hammer!” antwortete ausgerechnet Alec! Von ihm hatte Jess ja noch nie etwas derartiges gehört.. Meistens eher, dass ihm der Song nicht gefiel, aber ihre Stimme so einigermaßen gut dazu passen würde, oder ähnliches… Aber das jetzt? War das wirklich Alec oder hatte da jemand seine Gestalt angenommen??

Jess starrte Alec an und sagte erst einmal gar nichts. Alec fuhr derweil unbeirrt fort: “Ne, im Ernst, ich bin echt begeistert. Zuerst mal das war das erst Mal dass ich mit der Songauswahl des guten Rea tatsächlich zufrieden war - P!nk ist ne absolut geniale Sängerin und der Song ist ne geile Mucke! Allerdings hätte ich DIR den am wenigsten von allen hier zugetraut und wollte Rea eigentlich schon ne Maulschelle verpassen, dass er ihn dir aufgeschwatzt hat - aber ich muss mich revidieren - du warst absolut geil! So tough wie heute hab ich dich noch nie gehört. Also ich sag mal - weiter so, Mädel!” Alec lächelte. Auch Sascha grinste und nickte dann. “Kann ich nur beipflichten. Ich weiß nicht, was genau da passiert ist, aber ich kann auch nur sagen: “Go on!”

Sowohl Jess als auch Rea starrten auf die beiden. Jess, weil sie es immer noch nicht fassen konnte, so eine geniale Kritik von Alec und Sascha bekommen zu haben - und Rea weil er es ebenfalls nicht fassen konnte. Doch auch er grinste und behielt jegliche Kommentare für sich. Dieses Mal wollte er es einfach mal genießen, dass ausgerechnet die beiden, die sonst ständig gegen ihn maulten und keine Gelegenheit ausließen ihn zu dissen - zumindest hier in der Show - einmal eine so gute, und vor allem zur Abwechslung mal richtige, Einschätzung abgegeben hatten.

Dann war Xavier dran. Im Grunde sagte er genau dasselbe, dass auch Alec und Sascha von sich gegeben hatten, und Jess’ Adrenalinspiegel wuchs von Sekunde zu Sekunde. Natürlich freute sie sich über die guten Kritiken und war geplättet - besonders von der Kritik von Boss-Hoss - doch was sie am meisten interessierte war selbstverständlich Reas Kritik! Und der müsste doch jetzt als nächstes dran sein…

Doch als Thore Rea befragen wollte, schüttelte dieser den Kopf: “Ladies first!” sagte er nur und richtete sich an Nena. Er wollte sich seine Kritik für den Schluss aufheben. Leicht irritiert sah auch Jess von Rea zu Nena - sie bekam leichte Panik, dass es Rea vielleicht doch nicht so gut gefallen hatte, wie anscheinend allen anderen hier.. Wieso sonst gab er seine Beurteilung jetzt erst einmal ab? Doch sie harrte noch aus und wartete auf Nenas Einschätzung, die sich ebenfalls mit den anderen deckte. Ihr gefiel zwar jetzt der Song an sich nicht ganz so gut - was aber nichts mit Jess zu tun hatte, sondern eher daran, dass sie jetzt nicht so ein P!nk Fan war, aber auch sie lobte Jess’ Art, den Song zu performen in 1000 Tönen und gab ihr ebenfalls den Tipp, genauso weiter zu machen.

Und schließlich war Rea dann doch an der Reihe. Jess’ Anspannung war ins Unermessliche gestiegen. Was würde sie nun zu hören bekommen? Im Schlimmsten Fall das genau Gegenteil von dem, was sie bis jetzt gehört hatte…
Doch ihre Angst war unbegründet. Rea sah sie an und dann breitete sich ein wahnsinnig sympathisches Grinsen auf seinem Gesicht aus - quasi von einer Gesichtshälfte zur anderen. “That was un-fucking-fassbar!!! What did you do seit der Generalprobe, Dear? Ich weiß wirklich nicht, was da passiert ist, aber was es auch immer war, es war der Hammer! Du warst heute better than ever!” “Hey, das sagten wir doch schon”, fiel ihm Alec ins Wort. “Hey, jetzt bin ich dran, okay?” fluchte Rea in Alecs Richtung. Dieser grinste. “Schon gut, schon gut, wollte dir nichts von deiner Redezeit stehlen..” Rea fuhr unbeirrt fort: “Jess, ich hab die Proben noch gut im Head! Und das hier war eine Mile davon entfernt - im positiven Sinne! Ich weiß nickt, was du gemacht hast, aber wenn das so weiter geht, dann hast du die besten Chancen auf “the voice”! Thanks for this performance!”
Jess klingelten die Ohren. Das war ja ein einziger Traum. Ihre Anspannung fiel von ihr ab und sie konnte auch das Publikum hören, dass immer noch - oder schon wieder - klatschte.

Und dann war es an der Zeit für Reas Bewertung. Ihr “Gegner” hatte ebenfalls gesungen und Rea musste seine Prozente abgeben. Jess bekam von ihm 70 Prozent! Damit hatte sie nicht gerechnet. Der Junge, der nach ihr dran gewesen war, hatte ebenfalls recht gut gesungen, doch Rea konnte nicht umhin, ihm eine schlechtere Bewertung zu geben, da er tatsächlich nicht halb so stark gewesen war wie Jess. So ähnlich dachten auch die anderen, und so kam Rea schließlich zu seiner Bewertung: 70 Prozent für Jess, 30 für ihren Gegner.

Und schließlich folgte noch die Bewertung des Publikums - und auch dieses war umwerfend: 60 zu 40 für Jess!! Das Publikum rastete aus und auch Rea jubelte und raste zu Jess um sie in den Arm zu nehmen. Jess stand erst einmal völlig neben sich und registrierte erst ein wenig spät, dass sie es tatsächlich in die nächste Live-Show geschafft hatte! Sie war weiter! Einige Sekunden später löste sie sich aus Reas Armen und wischte sich die kleinen Tränen ab, die ihr die Wange herunter liefen. Sie lächelte glücklich. Rea lächelte ebenfalls und winkte ihr zu, dann setzte er sich wieder auf seinen Platz und sie lief vor Freude strahlend die Stufen herauf zu dem Moderatorenpärchen, das sie dort im Empfang nahm. Sie konnte ihr Glück noch gar nicht fassen. Auch Dana, deren Auftritt noch anstand, und Steffi, die natürlich auch dort war, aber an diesem Abend noch nicht dran war, umarmten und beglückwünschten sie. Und so wurde es noch ein wunderschöner Abend für alle.
Doch niemand von ihnen bemerkte die Gefahr, die bereits im Anflug war…


ER war im Publikum. Er hatte sich eine Karte für die Live-Show besorgt und sich, unbemerkt von allen, in eine der hinteren Reihen gesetzt. Eigentlich hatte er darüber nachgedacht, sich ganz nach vorne zu setzen, um sie so besser beobachten zu können, doch da er wusste, dass auch die Jury-Mitglieder ihn mittlerweile kannten, war ihm das zu riskant. Wenn einer von ihnen ihn sehen würde, könnten sie Ärger machen.. Eigentlich war es ihm egal, die Mitglieder interessierten ihn nicht weiter; aber es würde eventuell seine Beobachtungen stören. Also hatte er sich einen Platz weiter hinten ausgesucht, an dem er immer noch eine gute Sicht auf die Bühne hatte, ohne selbst allzu sehr aufzufallen. Er war ihr ja noch nicht einmal aufgefallen, obwohl sie ziemlich nahe an ihm vorbeigelaufen war.. Ja, das war sie, allerdings hatte sie kaum etwas von ihrer Umgebung wahrgenommen, vermutlich aus Aufgeregtheit, oder weshalb auch immer… Vielleicht hatte sie auch schon so was wie Starallüren? Er schnaufte. Ihr Auftritt war nicht schlecht, aber sie war keine zweite P!nk! Beileibe nicht!

Doch das war momentan nicht das Thema. In seinem Kopf liefen andere Bilder. Bilder aus der Vergangenheit… Er bleckte die Zähne. Oh ja, die Vergangenheit kam wieder hoch und er sehnte sich nach ihr. Er sehnte sich nach ihrer weichen Haut, ihre Lippen… Nun ja, sie war älter geworden, aber immer noch so wunderhübsch wie damals - wenn nicht sogar noch ein wenig schöner! Und da war ihm ihre Stimme völlig egal! Er wollte nicht ihre Stimme besitzen, sondern ihren Körper! In ihm überschlugen sich die Gedanken und er ertappte sich dabei, wie seine Hand beinahe seine Hose berührte und er hätte beinahe seine Hose geöffnet.. Doch im letzten Augenblick beherrschte er sich. Nicht hier! Hier würde es verdammt noch mal zu sehr auffallen… Er brauchte einen Plan, einen Plan wie er an sie heran kam - noch war sie in diesem verdammten Gebäude “gefangen” - und diese verdammten Jury-Mitglieder kannten ihn. Natürlich könnte er warten, bis sie eventuell raus flog, das konnte ja bereits in der nächsten Show geschehen - doch was, wenn nicht? Wenn sie weiter kam? Dieser Rea Garvey hatte ja anscheinend einen Narren an ihr gefressen… Etwas rumorte in ihm. Nein, dieses Mädchen gehörte IHM! Nur ihm alleine! Und er würde sich etwas einfallen lassen, um sie zu bekommen. So lange konnte er nicht mehr warten! Es musste bald geschehen. Sein Drang war unermesslich, und langsam begann ein Plan in ihm zu reifen, wie er es vielleicht schaffen könnte, sich Zutritt in das TVoG-Gebäude zu verschaffen. Allerdings durfte dabei nichts schief gehen und die verdammte Jury durfte ihn auch nicht zu Gesicht bekommen…

Noch bevor die Show ganz zu Ende war, verließ er seinen Platz und ging nach draußen. Er musste etwas nachprüfen. Nachforschungen anstellen ob das, was ihm durch den Kopf ging, durchführbar war - und wenn ja, dann musste er es so schnell wie möglich ausführen. Doch zuerst musste er seinem Drang nachgehen, der mittlerweile so stark geworden war, dass er es nicht mehr zurück halten konnte. Er fuhr so schnell wie möglich nach Hause und gab sich seinen Gefühlen hin. Doch alleine machte es nur halb so viel Spaß.. Bald, bald würde er wieder bei IHR sein. Und dann war das Leben wieder lebenswert. Nach so vielen Jahren Abstinenz, die er ihr zu verdanken hatte, war sie ihm doch so einiges schuldig…

About Me

Christal, 31
Traumland