Epilog

Die Show war vorbei. The Voice of Germany war beendet, und Jess war die “Stimme Deutschlands“ geworden.
Als die Kameras erloschen waren, war sie einfach nur noch glücklich, und ihr Körper war adrinalingepuscht.
Sie versammelten sich im Backstage-Bereich, wo bereits alle anderen Mitarbeiter, die an der Show beteiligt gewesen waren, und Mark Forster auf sie warteten, aber sich auch weitere Stars, wie zum Beispiel Max Giesinger, Johannes Oerding und Stefanie Heinzmann, eingefunden hatten. Aber noch viele andere dazu.

Jess hatte zuvor noch darum gebeten, ihre beiden besten Freundinnen, Dana und Steffi, mit Backstage nehmen zu dürfen, und es wurde ihr gewährt. Und so kam ein Mitarbeiter im letzten Augenblick zu den beiden, die gerade nach Hause gehen wollten. Sie waren natürlich dementsprechend überrascht, und freuten sich; und so hatten alle zusammen eine mega-Nacht, die sie niemals vergessen würden. Die Party wurde heiß. Rea drehte völlig auf, Samu und alle anderen tanzten zur gemischten Musik. Live sang niemand mehr, der Abend war genug gewesen, was das anging; aber es war auch so dem ganzen Anlass angemessen.
Und nachdem die Party, am frühen nächsten Morgen, zu Ende war, waren alle so fertig, dass sie schnellstmöglichst nach Hause fuhren, beziehungsweise gefahren wurden, wie es bei Jess, Dana und Steffi der Fall war.
Die drei fielen in ihre Betten, und alle drei waren tatsächlich so müde, dass sie gleich einschliefen. Besonders Jess hatte sehr viel nachzuholen. Und sie träumte von allem. Sie träumte von ihrem Erfolg. Von dem, was sie sich immer erhofft, aber niemals geglaubt hatte, es tatsächlich zu schaffen. Und nun war es tatsächlich geschehen; sie war „The Voice“ geworden. Und in ihrem Traum erlebte sie den gesamten Abend noch einmal, so schön es gewesen war.
Jess war zum ersten Mal in ihrem Leben wirklich glücklich!

Und auch Rea erging es nicht anders. Auch er fühlte an dem Abend, beziehungsweise in der Nacht, Adrenalin und pures Glück durch seine Adern fließen. Doch weniger für sich, natürlich machte es sowohl ihn, als auch Samu, stolz, dass sein Talent es geschafft hatte. Das war im Grunde auch immer so, wenn ein Talent gewann. Doch in Jess‘ speziellem Fall, war es mehr. Sie hatte so viel durchgemacht, und sie hatte es sich verdammt noch mal auch verdient!
Rea wusste, dass sie es so nicht akzeptieren würde, wenn er ihr das sagen würde, sie war, für seinen Geschmack, immer noch etwas zu (zurückhaltend), dennoch merkte er schon, dass sich auch bei ihr etwas verändert hatte. Und er konnte ihr Strahlen erkennen, das sie von innen ausstieß. Ja, sie war glücklich, und das freute ihn mehr, als alles andere.
Auch er genoss die Nacht, die dem Abend folgte, und platzte beinahe vor Adrenalinüberschuss. Als dann die Party zu Ende ging, war er der letzte, der diese verließ; sogar noch nach Samu und seinen – nun ehemaligen – The Voice Partnern. Oder Gegnern, wie man es auch immer nennen wollte. Wie auch immer, auf jeden Fall waren es seine Freunde. Da wurde ihm tatsächlich bewusst, dass es nun zu Ende war. Und dass er Jess vermutlich für lange Zeit, nicht mehr sehen würde.

Etwas in ihm zog sich zusammen. Wollte er das wirklich? Er hatte so lange Zeit mit ihr verbracht, sie aufgebaut, wenn es ihr schlecht ging, sich mit ihr gefreut, als es wieder aufwärts ging, und natürlich jetzt, nach ihrem Erfolg. Und nun war plötzlich alles zu Ende? Auch wenn ihm durchaus klar war, dass es nun mal der Lauf der Dinge war, dass jede Show einmal endete, und er auch eigentlich niemanden so nah an sich ranzulassen hatte, lag es ihm trotzdem auf der Seele.
Dann fiel ihm etwas ein: Er hatte eine eigene Tour in Planung. Noch dauerte es einige Zeit, bis es so weit war, aber die Daten standen schon und auch die Karten wurden schon verkauft. Was war, wenn er sie mitnehmen würde? Er wusste, dass die acht Halbfinalisten eine eigene Tour planten, die bereits in den nächsten Wochen starten würde. Diese musste er natürlich abwarten, denn Jess, als Siegerin, war selbstverständlich dabei. Aber danach. Soweit er wusste, überschnitten sich die Daten auch nicht; also würde er dafür sorgen, dass Jess auch auf seiner Tour dabei sein konnte. Wenn sie es denn wollte…
Er erinnerte sich an den Moment, als er Jess mitteilte, dass er sie für die nächste Staffel eingeplant hatte – und ihre Reaktion gänzlich anders ausgefallen war, als er es sich vorgestellt hatte. Das wollte er natürlich nicht mehr riskieren.
Also würde er es ihr zuerst vorschlagen, und dann sehen, wie sie reagierte. Den Rest würde er schon hinbekommen, das sollte kein Problem sein. Also nahm er sich am nächsten Tag einen kleinen Besuch bei seinem – nun ehemaligen – Talent vor.

Jess hatte natürlich keine Ahnung, was da wieder auf sie zukommen würde. Sie und ihre Freundinnen hatten ausgeschlafen und saßen fröhlich am Frühstückstisch. Die Stimmung war ausgelassen, sie feierten ihre eigene „Party“, wenn auch nicht in einem so großen Stil wie noch in der Nacht. Es war auch schon, für ihre Verhältnisse, relativ spät.
Dann machten sie sich frisch, und überlegten sich gerade, was sie heute noch tun sollten, als es an der Tür klingelte.
Sie waren überrascht, denn im Grunde erwarteten sie niemanden. Aber Dana öffnete dann doch die Tür – und schaute in einen, von einer Wange zur anderen, grinsenden Rea. „Rea, was machst du denn hier? Lange nicht mehr gesehen“, witzelte sie ebenfalls, und ließ ihn natürlich eintreten. Auch Steffi und Jess begrüßten Jess‘ ehemaligen Coach. Auch ihr wurde es erst langsam bewusst, dass die gemeinsame Zeit jetzt vorbei war. War er deswegen hier? Um sich noch einmal bei ihr zu verabschieden? So ein wenig Trauer, oder vielleicht eher gesagt, Wehmut, kam nun auch in ihr hoch. Dann riss sie sich zusammen und sagte, so gleichmütig und im Grunde auch fröhlich, denn das war sie auch: „na, was führt dich her? Die Sehnsucht nach mir?“ Sie lachte, und auch Rea musste grinsen. Dann wurde er ernst, und sagte: „ja, das auch. Und ich wurde noch gerne etwas mit dich besprechen. When ich darf?“

Die Mädchen schauten zuerst sich, und dann ihn an. Das klang ja mal wieder äußerst interessant. Eigentlich waren die Zeiten, in denen er und Jess etwas zu „besprechen“ hatten, doch jetzt vorbei, oder? Auch ihnen war dies klar geworden. Und auch sie wussten nicht so wirklich, ob, beziehungsweise wie, Jess nun damit fertig werden würde. Sie beide hofften, dass diese jetzt nicht in ein tiefes Loch fallen würde, oder keine Pläne mehr hatte. Wobei sie sich das eigentlich bei ihr auch nicht wirklich vorstellen konnten. Die beiden wussten zumindest auch, dass jetzt erst einmal die gemeinsame Tour mit den Halbfinalisten folgen würde, also so ganz vorbei war es nicht. Und glücklicherweise verstand sich Jess mittlerweile auch mit allen. Also dürfte das doch eher etwas sein, worauf sie sich freute.
Doch nun war immer noch die Frage, was Rea jetzt und hier zu suchen hatte, und vor allem, was er ihnen sagen wollte.
Auch Jess wurde ungeduldig, und so begann dieser, mit seiner kleinen „Ansprache“: „Jess, ich hab nachgedackt; also, zuerst einmal mochte ich dir noch einmal sagen, wie wahnsinnig stolz ich auf dich bin! Ja, ich weiß“, wehrte er Jess ab, die gerade etwas erwidern wollte, und fuhr fort: „ich hab dir das bestimmt schon hundertmal gesagt – aber das kann ich nicht oft genug widerhol’n. Du hast so viel geschafft, in die ganze Zeit. Und das haben nicht die andere for dich geschafft, sondern DU hast es selbst gepackt! Aber das ist jetzt gar nicht das, was ich eigentlich hatte sagen wollen.“ Er kam zum Punkt: „Die Ding is, wie du sicher weißt, bin ich in einige Monate auf Tour. Und ich mochte dich fragen, ob du Lust hast, mich auf diese Reise zu begleiten. Diese Mal mache ich nicht nock einemal die Fehler, dich nicht vorher zu fragen; you know what happens last time“, setzte er noch halb ernsthaft, halb im Scherz gesagt hinzu.

Jess und die Mädchen starrten ihn an. Das meinte er Ernst? Er hatte Jess gerade dazu eingeladen, mit ihm auf Tour zu gehen?
Jess starrte ihn wohl doch etwas zu lange an, einfach nur, weil seine Worte länger brauchten, um in ihrem Gehirn anzukommen. Doch Rea, und auch ihre Freundinnen, erwarteten schon beinahe wieder schlimmes. „Jess? Alles okay? Es is nur eine Frage…“ wollte Rea ansetzen, doch Jess antwortete ihm, in dem sie einmal tief durchatmete, dann sagte sie: „Sorry, nein, ich… Es ist alles in Ordnung! Wow, ich kann es nicht glauben. Du willst wirklich, dass ich dich auf deine Tour begleite? Nur in einer Stadt, oder wie stellst du dir das vor? Wie soll das ablaufen?“ Rea blickte sie an, dann schüttelte er den Kopf und antwortete ihr: „Jess, when ich sage, dass du mich auf TOUR begleiten sollst, dann meine ich Tour – und nich eine City! Du wirst auf die ganze Tour mitkommen. Und ich stelle es mich so vor, dass du deine persönliche, eigenständige und wunderbare song singen wirst. Solo. Wie in die Finale. Und when du Lust hast, dann kannst du auch noch eine Song mit mich zusammen singen. Du kannst dich eine aussuchen – aber bitte nicht eine von Samus Songs“, er lachte sein unverkennbares Lachen.

Jess schaute ihn an. Erst mal war es still. Das Gesagte schoss durch Jess‘ Kopf, und dann nickte sie schließlich. „Ja, ich, ich würde das wahnsinnig gerne machen. Aber, aber du weißt schon, dass ich jetzt erst mal, in einigen Wochen, die „The Voice“ Tour mitmachen muss?“ Rea stoppte sie: „Yes, I know. Aber das is keine Problem.  Meine Tour beginnt in einige Monaten. Also so da ist die Voice Tour bereits zu Ende. Es ist zwar vielleicht recht knapp, when it is over, dann beginnt bald auch meine, aber es ist nicht unmöglich, das zu schaffen, or?“ Er schaute sie an.
Jess blickte zurück, und dann erschien ein Strahlen auf ihrem Gesicht: „Nein, das ist es nicht. Nach dem Ganzen hier ist nichts mehr unmöglich! Ich würde mich wahnsinnig freuen, mit dir auf Tour zu gehen, Rea!“ Auch Rea und Dana und Steffi lachten, und es wurde noch ein gemütlicher Nachmittag, bis Rea wieder gehen musste. Er hatte noch einiges zu erledigen und zu organisieren, aber das würde schon klappen. Und er freute sich bereits jetzt auf die Zeit on Tour mit Jess.

Dann war es soweit. Jess hatte ihre Tour mit den „The Voice“ Halbfinalisten hinter sich gebracht, und es war durchaus eine sehr schöne Tour gewesen. Sie hatten in überwiegend kleineren Städten gespielt, und auch in kleineren Hallen, aber das war ihr beinahe schon ganz recht. Da nun auch der Konkurrenzdruck von ihnen gewichen war, hatte jeder von ihnen ein ganz anderes Gefühl dem anderen gegenüber. Sie sangen miteinander, nicht mehr gegeneinander. Niemand flog am Ende der Show raus, auch das war mal ein anderes Gefühl. Und jeder von ihnen sang tatsächlich, neben den gemeinsamen, internationalen Coversongs, seinen eigenen, Solo-Song auch dort noch einmal. Natürlich auch Jess ihren.

Dann war auch diese Tour zu Ende. Für ihre Mitstreiter war es nun tatsächlich das Ende der „The Voice“ Zeit, und für eigentlich beinahe alle, auch das Ende ihrer Zeit auf der Bühne. Einige waren wirklich traurig darüber, und irgendwo auch Jess, was die Tatsache anging, sie von nun an tatsächlich nie wieder zu sehen. Selbst bei Marius hatte sich ihr Bild gewandelt. Er war ihr tatsächlich richtig sympathisch geworden, wie die meisten von ihnen. Einmal hatte sie im Publikum Mandy wieder gesehen, und sie hatte sich wirklich darüber gefreut, und es sogar geschafft, einmal kurz mit ihr zu sprechen. Es freute sie zu hören, dass es ihrer ehemaligen Zimmergenossin, und Mitstreiterin, gut ging, und diese ein neues Leben ohne Musik gut meisterte.

Dann vergingen weitere zwei Monate, in denen sich Jess nun auf die Tour mit Rea vorbereitete. Sie war am Anfang noch relativ ruhig gewesen, aber nun wurde sie immer aufgeregter. Sie freute sich auf die bevorstehende Reise mit Rea und seiner Band. Und sie wusste bereits zu Beginn, als Rea es ihr eröffnet hatte, was für einen Song sie mit ihm zusammen singen wollte. Natürlich keinen Song von Samu, beziehungsweise dessen Band, Sunrise Avenue, wie er ja scherzhaft gesagt hatte, sondern den Song, über den sie damals schon nachgedacht, und sich dann doch gegen ihn entschieden hatte: „Never giving up“! Kein anderer passte so gut zu ihrem Leben wie dieser. Egal was geschah, nur nicht aufgeben. Irgendwann wird alles gut; irgendwann wird das Leben „a good life“. Auch diesen Song hätte sie wählen können, zumindest momentan passte auch er. Aber tief in sich drin wusste sie, dass es keinen besseren song für sie gab, als „Never giving up“!
Und so teilte sie Rea schließlich ihre Entscheidung mit, welchen Song sie mit ihm zusammen singen würde, und er war wirklich glücklich darüber. Natürlich war es ein Scherz gewesen, als er angemerkt hatte, dass sie nicht einen von Samus Songs nehmen sollte; aber er war trotzdem neugierig darauf, welchen Song sie nun auswählen würde. Und er freute sich tatsächlich darüber, dass es dieser war. Denn auch er ahnte, nein, er wusste, dass es eine Bedeutung für sie hatte, genau wie ihr eigener Song, den er lieben würde, wenn sie ihn erneut auf der Bühne spielte.

Und dann war es so weit, die Tour begann. Es war eine weitaus größere Tour, als Jess sie jemals erlebt hatte. Selbst beim Finale, bei dem das Studio schon größer gewesen war, war es nicht SO groß gewesen. Sie schluckte, als sie bei den Proben die Halle sah, die noch zumindest leer war, aber die Größe dieser beeindruckte sie bereits extrem. Und ein wenig Unbehagen kam erneut in ihr hoch. Doch Rea sorgte dafür, dass es ebenso schnell wieder verschwand, wie es gekommen war. Sie wusste endlich, was sie wert war. Nicht nur, weil sie diese Show gewonnen hatte; ja, natürlich machte sie das auch ein wenig stolz, aber das war nicht das Wahre, worauf es wirklich ankam. Das Wahre war sie! Ihre Wandlung, die sie von Beginn bis zum Ende gemacht hatte. Der Weg, den sie genommen, und, mit allen seinen Windungen, Stürzen, und Neaufstiegen, zum Schluss doch erklommen hatte. Das war es, worauf es wirklich ankam!
Und so stand sie schließlich an dem ersten Abend der Tour im Backstage-Bereich und wartete auf ihren Einsatz.
Es war so vereinbart, dass sie zuerst den Song mit Rea singen würde, und dieser sie danach alleine singen ließ. Sie war bereits aufgeregt, denn dieses Mal spielte sie nicht, wie bei den Proben, vor leeren Hallen. Dieses Mal waren sie gefüllt, und die meisten von ihnen waren ausverkauft.

Jess Hände schwitzten, als sie die Anfänge des Headliners hörte, der Song, der Rea sozusagen ankündigte. Das Publikum schien hier schon auszurasten. Und als er endlich anfing, war alles zu spät. Ja, Jess wurde beinahe schon wieder ein wenig schlecht, aber auch hier gab es gute Freunde und Mitarbeiter von Rea, die ihr hinter der Bühne Gesellschaft leisteten.
Dann war es endlich so weit. Sie hörte die ersten Töne, die Rea sagte, um sie anzukündigen: „And now, begrußt mit mir eine gute Bekannte, die wir alle lieben gelernt haben. Während unsere gemeinsame Reise mit mir und alle andere Coaches und Talents, die ihr wahnsinnige Können unter Beweis gestellt haben. Doch es gab nur eine „The Voice“ – und diese wird nun mit mir zusammen eine meine Songs zum Besten geben; here is Jess Meurer, and she will sing „Never giving up“ with me! Here we are!“ Und er zeigte zum Bühnenende hin. Jess machte sich auf den Weg. Nun ging es los, und hier würde sich auch zeigen, ob ihr „normales“ Publikum, das nicht nur wegen der Show da war, ebenfalls wirklich auf ihrer Seite stand, und sie gut fand…

Dann versuchte sie, diese Gedanken aus dem Kopf zu streichen. Sie war hier um ihr Bestes zu geben, und das würde sie hier und jetzt tun! Und so stürzte sie geradewegs auf die Bühne, und versuchte erneut, alles um sich herum auszuschalten.
Sie sah Rea, wie er sie anlächelte, stellte sich neben ihn, lächelte ebenfalls, und Rea nickte zu seiner Band herüber. Diese begann zu spielen. Das Publikum hatte begonnen zu klatschen, und bereits gejubelt, als sie die Bühne betreten hatte. Doch Jess versuchte trotzdem, nicht allzu sehr darauf zu achten. Sie und Rea harmonierten phantastisch, als sie „Never giving up“ zusammen sangen. Und man glaubte Jess, dass sie niemals wieder aufgeben würde, egal, was in ihrem Leben noch passierte. Bei der Passage „I’ve been so low there’s no more looking down, but I’m stong enough to love your laughter” sah Rea Jess genau an und lächelte. Und er dann fuhr er in ihre Richtung fort: “I’m a soldier of the light, I’ve been there for your darkest hour...” Jess blickte zurück. Es stimmte so vieles in diesem Song. Und dann kam der Text, beinahe am Ende: “… The lows coming for the hights!” Ja, die Tiefen kamen, aber nach ihnen folgten die Höhen. Und das, was danach unweigerlich folgte, rief Jess beinahe mit Begeisterung aus, dabei war ihr ziemlich egal wo sie sich befand: „– FUCK IT!“ Das Publikum kreischte, die Leute johlten, und sowohl Rea als auch Jess wussten, dass sie die Herzen ebendieses hier und jetzt auf jeden Fall gewonnen hatte. Das machte Jess umso glücklicher.
Dann war der Song zu Ende, und die Fans hörten gar nicht mehr auf zu applaudieren. Doch irgendwann gelang es Rea, sich wieder Gehör zu verschaffen, und zeigte erneut auf Jess. „Und weil Jess so eine fulminante Einstieg hatte, und wir auch so eine Spaß zusammen, wird sie nun auch hier ihre eigene, mega-Sieger Song von „The Voice of Germany“ singen. Here is Jess mit „There’s the light“ LOVE IT!“ Und er zeigte noch einmal auf Jess, bevor er hinter der Bühne verschwand.

Ja, er war ausgepowert, und brauchte jetzt tatsächlich etwas Ruhe, obwohl sein Blut vor Adrenalinüberschuss kochte. Mal wieder. Dann hörte er das Publikum immer noch, das sich langsam beruhigte, als die Band anfing, zu spielen. Und Jess erneut begann, zu singen. Und wie sie sang. Rea konnte sich immer noch nicht an ihrem Song satthören. Ja, er liebte diesen Song, vor allem, weil er wusste, dass es ihre Gefühle wiederspiegelte. Sie sang über sich, und das was er hörte, gefiel ihm.
Er genoss es, und in der Zeit beruhigte er sich langsam wieder ein wenig. Dann war sie fertig, ihr Auftritt war beinahe viel zu schnell vorbei gegangen.
Er beeilte sich, wieder auf die Bühne zu kommen, und genoss den Applaus, den sein Publikum, seine Fans, gerade Jess zukommen ließen. Er spürte, dass sie geliebt wurde. Und auch Jess spürte es. Sie stand dort mit einem Gesichtsausdruck, der alles sagte. Und er merkte, dass sie kaum die Tränen zurück halten konnte. Tränen der Rührung. Er beeilte sich trotzdem, zu ihr zu kommen. „Yeah! That was great! Love it! Liebt ihr es auch?“ fragte er das Publikum, und dieses johlte noch lauter, wenn das überhaupt möglich war. „Danke, ich danke euch“, sagte Jess mit einem strahlenden Lächeln. Dann umarmte sie Rea kurz, und besann sich ebenfalls, wo sie war. Und dass sie jetzt langsam mal wieder von der Bühne verschwinden musste. Ihre Zeit war vorbei, nun war Rea wieder dran. „Thank you! Bis gleich!“ raunte sie ihm ins Ohr, dann ließ sie von ihm los und rannte nach hinten. Rea schaute ihr noch einmal kurz hinterher, besann sich dann wieder, und machte mit seiner Show weiter. Es war ein heißer Abend, und er sollte noch heißer werden…

Als Jess von der Bühne nach hinten lief, ging es ihr gut. So gut, wie eigentlich noch nie in ihrem Leben. Auch sie hatte Adrenalin pur in ihrem Blut, und von abreagieren würde wohl lange nicht zu reden sein.
Sie hatte vor, hinten bei einigen ihrer Freunde, auf Rea zu warten, es würde wohl noch ungefähr eine halbe Stunde dauern, wobei er erst einmal, nach nicht allzu langer Zeit, einmal kurz ebenfalls nach hinten kommen würde. Als Einspielung auf das Ende der Show, bevor er noch einmal auf die Bühne kommen würde, für die Zugaben.
Nach einiger Zeit, die sie mit ihren Freunden und anderen Backstage-Mitarbeitern verbrachte, merkte sie, dass sie etwas frische Luft vertragen konnte. Die Show neigte sich ohnehin langsam dem Ende entgegen, Rea war tatsächlich gerade bei seinem Zugabenteil angekommen.
Also lief sie nach draußen, vor der Halle, um dort auf ihn zu warten. Die Nacht war sternenklar, es war schön, und noch relativ ruhig. Sie ahnte, dass es vielleicht nicht mehr so lange so bleiben würde, und sich bald die ersten Fans eventuell hier tummeln würden, aber vermutlich würden Rea und auch sie und die Band da schon weg sein. Ihre Trucks standen ganz in der Nähe.

Zuerst konnte sie tatsächlich niemanden sehen, doch dann tauchte, noch in etwas weiterer Ferne, eine Gestalt auf, die sie noch nicht so wirklich einschätzen konnte; doch dann traute sie ihren Augen nicht, als diese immer näher kam. Es war ein Gesicht, das ihr durchaus bekannt vorkam, das sie aber definitiv hier nicht sehen wollte. Hier, und auch sonst nirgends!
Sie fühlte sich gerade mal wieder nach hinten geworfen. In die Vergangenheit, wo sie definitiv nicht mehr sein wollte!
Die Frau, die sie dort sah, kam näher. Und sie wusste, auch, wenn sie diese gefühlte Ewigkeiten nicht mehr gesehen hatte, wer sie war. Wieso war sie hier? Was wollte sie von ihr, verdammt noch mal?
Die Frau stand ein paar Schritte vor ihr, und bevor Jess etwas sagen konnte, begann sie: „Jess, oh das ist ja großartig, dass ich dich hier sehe. Ich habe dich so vermisst! Und deine wunderbare Karriere mitverfolgt. Wer aber wohl nicht. Du bist so talentiert! Von wem du das wohl hast?“, sie lachte heiser, doch es klang alles andere als echt.

Jess starrte sie an. Dann fand sie langsam ihre Stimme wieder, und mit leicht hohler Stimme antwortete sie ihr: „Was machst du hier? Verfolgst du mich? Du fragst mich, von wem ich das habe? Mein Talent?“ Jetzt war sie es, die lachte, „wenn du meinst, dass ich es von DIR habe, dann garantiert NICHT! Vielleicht von meinem Vater, meinem RICHTIGEN Vater, den ich leider nie kennenlernen durfte! Stattdessen hast du mich einem Dreckskerl in die Hände gegeben, im wahrsten Sinne des Wortes!“ Jess war lauter geworden, ohne es wirklich zu bemerken, doch das machte ihr nichts aus, sie fuhr fort, und ließ die Frau gar nicht mehr zu Wort kommen: „Du wagst es, hier aufzutauchen? Wozu? Um dich jetzt und hier als was aufzuspielen? Als meine MUTTER?“ Sie spie das Wort aus, als wäre es Säure in ihrem Mund. „DU bist niemals meine Mutter gewesen! Alles was du konntest, ist zuzulassen, dass jemand mir mein Leben nimmt! Doch das wird nicht noch einmal passieren!“
Sie sah, wie die Frau, die in der Tat ihre Mutter war, sie anstarrte, und ihr Gesichtsaudruck hatte sich verhärtet. Dann antwortet diese, mit einem harten Ton in ihrer Stimme, von dem eben noch zuckersüßen, falschen Gesäusel war nichts mehr zu hören: „So dankst du es mir, deiner Mutter? Mit solchen Worten? Ich habe dein ganzes, verkorkstes Leben für dich gesorgt! Ohne mich wärst du nichts Anständiges geworden; und jetzt, sieh was aus dir geworden ist – „the voice of Germany“, mit sicherlich viel Geld, nicht wahr? Und das, hast du MIR zu verdanken! Meiner Erziehung…“

Weiter kam sie nicht. Plötzlich verstand Jess. Also daher wehte der Wind. Deswegen war ihrer „ach so großartigen“ Mutter, die für sie nicht mehr als ihre Erzeugerin war, plötzlich wieder eingefallen, wer ihre Tochter war. Sie dachte wohl, dass sie jetzt, als Siegerin der „The Voice“ Staffel, wahnsinnig reich wäre, und, ja, und was? Nun dazu verpflichtet wäre, ihr das Geld zu übergeben? Jess sah sie an, dann atmete sie ein paar Mal tief durch: „Ich weiß nicht, wie du auf diese Idee kommst, und ich werde dir sicherlich darauf auch nicht antworten. Es geht dich im Grunde auch einen feuchten Kehricht an; selbst wenn ich „reich“ wäre – was ich im übrigen sicherlich nicht bin, jedenfalls nicht, in dem Sinne, wie du es meinst – aber selbst wenn, würdest DU garantiert davon nichts haben. Ich bin volljährig, ich habe nicht mal annähernd die Verpflichtung, dir etwas von meinem Geld zu geben! Ist es das, was du willst? Geld?“
Ihre Mutter sah sie an. In ihrem Blick stand etwas, was Jess schlecht einordnen konnte, weil sie es bisher an ihr so nicht in Erinnerung hatte. Diesen Blick hatte sie noch nie gesehen. Und er verschwand auch ziemlich schnell wieder, und es verzog sich zu einer hässlichen Fratze. Dann sagte sie: „Du bist ein undankbares Kind! Ich habe dich aufgezogen! Ich bin diejenige, der du das hier alles verdienst du…“ Und sie kam ihr bedrohlich nahe.

Früher wäre Jess vor ihr davon gewichen. Ähnlich wie sie vor ihrem Stiefvater geflohen wäre. Gut, ihre Mutter hatte ihr physisch nie etwas angetan, aber das was sie getan hatte, war schlimm genug gewesen. Nämlich nichts!
Doch sie war gewachsen, und so blieb sie stehen, als die Frau tatsächlich immer näher an sie heran trat. Und schließlich beinahe vor ihr stand. Mit einem Gesichtsausdruck, der wirkte, als würde sie ihr gleich etwas tun wollen. Doch das war Jess in diesem Augenblick egal. Schlimmer als das, was ihr der Mann dieser Frau angetan hatte, konnte es nicht mehr werden. Und so hielt sie ihrem Blick stand, und sagte: „Was willst du tun? Mich schlagen? Nur zu! Ich denke, es wird nicht mehr lange dauern, und einige meiner Freunde werden dahinten heraus kommen. Vielleicht auch Rea. Aber wenn es dir besser geht, dann schlag zu! Du bekommst mich nicht mehr klein! Dein Dreck von einem Kerl ist tot! Und DU bist es auch. Wenn nicht in Wirklichkeit, dann hier und hier!“ Sie zeigte auf ihr Herz und ihren Kopf. „Und das schon lange! Und jetzt rate ich dir, zu gehen! Bevor noch jemand kommt! Ach, und im Übrigen: Was soll das heißen, DU hast mich aufgezogen? Schon vergessen, wo ich die letzten Jahre gewesen bin? Sicherlich nicht zu Hause; und das, weil DU es zugelassen hast! Und jetzt, verschwinde endlich!“ Sie war ebenfalls hart und wieder laut geworden.

In diesem Augenblick kam tatsächlich Rea um die Ecke. Das Konzert war beendet, und er hatte sich noch etwas frisch gemacht, bevor er mit Jess und den anderen in die Trucks steigen, und zur nächsten Stadt fahren wollte.
Doch ihm war direkt aufgefallen, dass etwas nicht passte. Jess war nirgends zu sehen, und nachdem er mehrere seiner Leute schon etwas besorgt gefragt hatte, ob jemand sie gesehen hatte, sagte ihm schließlich einer, dass sie vor einiger Zeit nach draußen gehen wollte. Um frische Luft zu schnappen, was allerdings schon ein wenig länger her war.

Rea verzog sich ebenfalls nach draußen, und nach einigen Sekunden sah er Jess. Doch er sah nicht nur sie. Eine fremde Frau stand bei ihr – und etwas an der Szene störte Rea. Seine Besorgnis stieg. Zumal er Jess etwas sagen hörte, was ihn frösteln ließ. Sie war, für ihre Verhältnisse, laut geworden, und beinahe aggressiv, als sie dieser Frau entgegen rief: „… verschwinde endlich!“
Er beeilte sich, zu den beiden zu kommen. „Jess, is everything okay?“ fragte er sie, diese fremde Frau nicht aus den Augen lassend. Diese blickte sich zu ihm um. Bevor Jess etwas sagen konnte, hatte diese das Wort ergriffen: „Ah, dein lieber Held, nicht wahr?“ Ihre Stimme troff vor Sarkasmus. „Ohne ihn bist du doch nichts! Hast du auch den Mut, wenn er nicht kommt, und sein „liebes Mädchen“ rettet?“ Rea verstand gar nichts, ihm entfuhr ein „What the fuck…“ doch zu mehr kam er nicht, denn Jess fuhr ihm über den Mund: „Weißt du, es ist mir so sch..egal, was du von mir, oder über mich denkst! Du bist kein Mensch mehr in meinem Leben. Wenn du es jemals gewesen bist! Und jetzt, will ich, dass du gehst! NOW!“ rief sie ihr noch lauter entgegen.

Bevor die Frau dieses Mal antworten konnte, hatte Rea einem seiner Security-Mitarbeiter ein Zeichen gegeben. Dieser kam in Windeseile angetrabt. Jess war schneller als Rea, und sagte, an den Mitarbeiter gewandt: „Würdest du bitte diese Person entfernen? Danke!“ dann wandte sie sich von ihm um.
Der MItarbeiter nickte nur, stellte sich direkt vor die Frau, von der immer noch keiner von ihnen wusste, wer sie jetzt eigentlich war, doch das war egal. Er hatte den Befehl, sie wegzubringen, und das tat er jetzt. „Einmal nach hinten, bitte!“ sagte er, und damit schob er sie vor sich her. „Du mieses, undankbares Stück!“ schnaubte diese noch, dann hörte Jess nur noch ein „Ja, ja, lass mich los!“ und sie ging.
Jess war erleichtert, und irgendwo tief in sich, auch stolz auf sich selbst. Dann hörte sie Rea fragen: „Who was that? Wer war das? Was wollte sie?“
Jess blickte ihn an, dann schloss sie kurz die Augen und antwortete: „Das, war einmal meine Erzeugerin. Die sich wohl, nach meinem Sieg bei The Voice, gedacht hat, ich wäre jetzt wahnsinnig reich, und sie wollte anscheinend ein Stück des Kuchens abhaben… Aber ich hab den „Kuchen“ nicht aus der Hand gegeben!“ sie grinste.

Rea sah sie an. Ihre Erzeugerin? Langsam dämmerte es ihm. Er wurde blass. „Du meinst, deine Mutter?“ fragte er. Soviel er wusste, war Jess auch von dieser nie wirklich gut behandelt worden. Jess sah ihn das erste Mal wirklich an und antwortete, nach einigen Sekunden: „Nein, ich meine meine „Erzeugerin“, Rea! Mehr ist sie nicht!“ Rea blickte sie an, und aus seinen Augen sprach erneut Sorge. „Geht es dir gut?“ fragte er. Jess seufzte, sie kannte sowohl den Blick, als auch die Frage. Und sie blickte zurück. „Ja, Rea, es geht mir gut! Ich habe zuerst tatsächlich einen ziemlichen Schreck bekommen, als sie hier aufgetaucht ist. Aber, es ist gut! Ich habe es überstanden. Sie ist fort. Und ich habe ihr standgehalten. Und jetzt bin ich alle. Nicht wegen ihr, sondern wegen des einfach phänomenal, phantastischen Abends! Let’s go on?“ setzte sie noch hinterher.
Und Rea blickte ihr erneut ins Gesicht, um herauszufinden, ob sie ihm hier und jetzt etwas vorspielte. Doch das konnte er nicht glauben. Sie sah glücklich aus. Und es wirkte ehrlich auf ihn. Er lächelte schließlich. Jess hatte es wirklich geschafft. Ihr Selbstbewusstsein war so gewachsen, dass sie ihrem zweitgrößten Feind, nach dem größten, der aber bereits tot war, hier und jetzt die Stirn bieten konnte. „Yeah, now we go on!“ antwortete er, und damit verließen sie und auch die Bandmitglieder die Stadt. Auf zur nächsten. The Show must go on!...

 

 

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Nachwort:

Dies ist das Ende der Story; und einerseits tut es immer ein wenig weh, wenn man seinen Lieblingscharakter gehen lassen muss, aber irgendwann muss jede Story auch mal ein Ende haben.
Um es etwas leichter zu machen: Es gibt eine Gemeinschaftsstory mit einem anderen Mitglied hier auf FF, diese ist auf ihrer Seite zu lesen. Wer Interesse hat, der kann unter dem Namen „rock on stage“ schauen, und dort die Story „Four eyes are getting lost“ suchen. Es ist mehr ein Thriller, als eine „The Voice“-Story, um ehrlich zu sein, aber es lohnt sich, wenn man dementsprechend aufgeschlossen ist ;-).

Ja, was ist dazu noch zu sagen? Da unsere gemeinsame Story auch auf ihre eigene mit dem Titel „I know you are strong“ aufbaut, ist in unserer gemeinsamen Story ihr Chara mit Rea zusammen. Von daher wird hier schon unweigerlich folgen, dass Rea sich von Josephine trennt, was der Grund war, das ich einige Streitigkeiten bereits hier eingebaut habe.
Auch, wenn es mir nicht sehr leicht gefallen ist. Aber es ist ja nur eine Story ;-).
Die Gemeinschaftsstory fängt ungefähr eineinhalb bis zwei Jahre nach dem jetzigen Ende an (nach einer weiteren „The Voice“ Staffel), Jess ist dort Anfang zwanzig. Und sie lernt ihre neue Freundin in einer weiteren Gemeinschaftsgruppe kennen. Wer mehr erfahren möchte, ist gerne gesehen. Wir freuen uns immer über neue Leser J.
Und ich freue mich natürlich auch immer über neue Reviews, wenn euch meine Story gefallen hat. Ganz besonders jetzt, wo diese Story beendet ist. Bis zur nächsten J.

Noch etwas zum Ende: Die Story hatte ein hartes Thema zum Inhalt, und ich hoffe, dass ich es gut rübergebracht habe. Vor allem, den Sinn dessen, was ich aufzeigen wollte: Niemals aufgeben! Egal was passiert! Irgendwann kommt der „Soldier of the light“; und solange hoffe ich, dass ihr alle irgendwo auch ein Licht findet. Und es würde mich freuen, wenn diese Story etwas dazu breitragen könnte. Wenn Jess‘ Geschichte etwas dazu beitragen konnte. Und, wenn sie euch in der Zeit des Mitfieberns, Mitleidens und Mitfreuens, vielleicht auch ein bisschen so ans Herz gewachsen ist, wie mir.
Es fällt mir schon schwer, sie hier und jetzt loszulassen…

MelAnnie

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Christal, 31
Traumland