8. Im Krankenhaus
Rea, Xavier und Nena waren im Krankenhaus angekommen. Rea stürzte geradewegs zur Rezeption und fragte: “Hi, here ist ein Mädchen eingeliefert worden, she was raped… Sie wurde vergewaltigt.. Can you tell me, wie es ihr jetzt geht? Her name is Jess…” Bevor er weiter so ein Kauderwelsch von sich geben konnte, schritt Xavier ein. “Hey, ruhig, Junge.. Also was mein Kumpel fragen wollte war, wo wir ein vor kurzem eingeliefertes Mädchen namens Jess” - er nannte ihren vollständigen Namen - “finden können. Sie wurde in der Tat vergewaltigt und der Täter hat versucht, sie zu ertränken. Sie hatte keine Vitalfunktionen, als wir sie gefunden hatten.. Wir würden gerne wissen, ob sich an ihrem Zustand etwas geändert hat - und dann gegebenenfalls zu ihr.” Nachdem er um einiges besser, weil verständlicher, gesprochen hatte - Rea war die Aufregung anzumerken - ließ er der Rezeptionistin einige Sekunden Zeit, um nachzuschauen.
Diese war erst einmal vollkommen geplättet und blickte von einem zum anderen. Litt sie nun an Halluzinationen oder standen da tatsächlich Rea Garvey, Xavier Naidoo und Nena vor ihr? Und fragten nach einem Mädchen… Nena räusperte sich und sagte: “Bevor Sie fragen: Ja, wir sind es wirklich! Und jetzt schauen Sie bitte nach, wo sich das Mädchen - Jess - aufhält. Die Jungs und ich möchten wirklich wissen, wie es der Kleinen geht!”
Die Mitarbeiterin nickte nur und tippte auf einigen Tasten herum. Dann hatte sie die Information, die sie benötigte. Vor einigen Zeit war nur ein schwerverletztes junges Mädchen eingeliefert worden, das vergewaltigt worden war. Sie schluckte. Was sie las, war nicht sehr schön. Die Kleine war noch auf der Intensivstation und sie war nicht befugt, weitere Informationen heraus zu geben. Dies sagte sie nun auch, mit einem bedauernden Ton in der Stimme: “Tut mir leid, ich kann Ihnen zu ihrem Zustand nichts sagen. Das Mädchen befindet sich auf der Intensivstation. Die ist die nächste Tür rechts und dann geradeaus. Gehen Sie dort in den Wartesaal und ein Arzt wird sich um Sie kümmern. Mehr kann ich Ihnen nicht sagen.”
Rea war wütend und wollte gerade zu einer gesalzenen Antwort ansetzen, aber Nena beschwichtigte ihn. “Sie tut auch nur ihren Job, Rea.. Also, gehen wir, Jungs. Wir werden dort schon mehr Informationen bekommen als hier!” Damit stiefelte sie los und Xavier, und schließlich auch Rea, folgten ihr. Irgendwie hatte Rea kein gutes Gefühl in sich, wenn dieses Mädel so ein Geheimnis daraus machte und ihnen nichts sagen durfte… Innerlich zogen sich erneut die Eingeweide hoch. Er konnte nur hoffen, dass sie nicht… Nein, daran wollte und konnte er nicht denken. Das durfte nicht passieren!
Schließlich waren sie angekommen. Sie standen vor einer großen Tür mit der Aufschrift “Intensivstation”. Xavier zögerte nicht lange, sondern öffnete sie und sie traten ein. Im Inneren fand geschäftiges Treiben statt und Ärzte und Schwestern liefen ihnen über den Weg, ohne dass diese von ihnen großartig Notiz nahmen.
Rea hätte am liebsten einen von ihnen angehalten um zu fragen, aber ihm war klar, dass er sich zusammen reißen musste. Irgendwann kam schon jemand, der sie über Jess’ Zustand informieren würde, aber wann, verdammt noch mal? Die drei suchten den Wartesaal und als sie ihn schließlich gefunden hatten, setzten sie sich notgedrungen hin und warteten - zumindest Xavier und Nena, Rea stand direkt wieder auf und lief nervös durch den Raum. Außer ihnen war momentan niemand dort und das war wenigstens ein Trost… Doch Xavier wurde langsam nervös: “Hey, Rea! Kannst du dich bitte wieder setzen! Sit down, boy!! Meine Güte, ich kann dich verstehen, wirklich; aber davon geht es auch nicht schneller!” Rea sah ihn nur an, dann versuchte er zumindest, sich wieder auf einen der Stühle zu setzen. Sie waren nicht unbequem, doch seine innere Unruhe und Angst war so groß, dass er wirklich nicht in der Lage war, sich länger als einige Sekunden lang hinzusetzen - aber Xavier zuliebe versuchte er es wenigstens. Dennoch wippten seine Beine und er war mehr als verkrampft. Nena machte sich Sorgen und auch Xavier kam nicht umhin, sich öfters mal nach ihm umzusehen…
“Damn, wann kommt here endlick eine Doktor?” fragte Rea wohl so ziemlich jede zehn Sekunden. Nena und Xavier schüttelte nur die Köpfe, sie wussten es doch auch nicht…
Dann war es endlich soweit. Die Tür öffnete sich, und eine junge Ärztin kam ins Wartezimmer. Auch sie sah einmal kurz zu den drei Teamcoaches herüber, so als wollte sie sich darüber klar werden, dass sie wirklich real waren. Dann riss sie sich zusammen. Anscheinend hatte sie es tatsächlich mit Rea Garvey, Xavier Naidoo und Nena zu tun! Aber das war jetzt nebensächlich. Sie räusperte sich - doch bevor sie anfangen konnte, etwas zu sagen, kam ihr Rea zuvor: “Wie geht es Jess? What’s with the girl?”
“Rea! Nun lass doch bitte mal die Ärztin zu Wort kommen. Sie wird uns schon erzählen, wie es ihr geht! Bitte, beruhige dich!” mischte sich nun auch Nena ein. Auch sie konnte ihren Kollegen und Freund verstehen, doch langsam übertrieb er es tatsächlich ein wenig…
Dankbar lächelte die Ärztin Nena zu, dann wandte sie sich an alle, als sie schließlich anfing: “Also erst einmal.. Ich weiß nicht so recht, wo ich anfangen soll… Vielleicht kurz damit, dass wir es geschafft haben, ihren Herzschlag soweit zu stabilisieren.” Rea fühlte Erleichterung. Sie hatte Puls! Und er schien stabil zu sein. Das war doch schon mal ein Hoffnungsschimmer.. Doch dieser Schimmer schwand sofort wieder, als die Ärztin fort fuhr: “Allerdings haben wir ihre Atmung nicht wieder herstellen können. Sie wird immer noch intubiert.. Und sie ist ohne Bewusstsein.. Ich muss Ihnen leider sagen, dass der Zustand des Mädchens nicht gut aussieht. Sie ist im Koma, und ich kann Ihnen nicht sagen, ob sie daraus wieder erwachen wird. Ihre Werte sind sehr schlecht und sie steht unter ständiger Bewachung. Und was ihre Verletzungen angeht: Nun ja, Sie wissen sicherlich, dass sie vergewaltigt wurde?” Die Coaches nickten. Man konnte ihnen den Schock ansehen, den sie erlitten hatten, als sie das Wort “Koma” hörten. Rea lagen Fragen auf der Zunge, doch er hielt sie - noch - zurück. Die Ärztin fuhr fort: “Der Täter war sehr brutal. Und auch sehr intelligent, was die Verwischung seiner Spuren angeht. Durch die versuchte Ertränkung im Pool gibt es keine verwertbaren Spuren mehr, wie Sperma, oder ähnliches. Aber die Verletzungen im vaginalen Bereich sind noch eindeutig zu erkennen - und sie sind sehr stark".
Rea keuchte und schlug sich die Hände vors Gesicht. Das war ein elender Alptraum. Das war furchtbar und beinahe zu viel für ihn. Ihm war schlecht und er fühlte Magensäure in seinem Mund. Rea würgte. Er konnte es gerade noch unterdrücken, sich zu übergeben. Was musste die Kleine für Schmerzen erlitten haben, und er hatte ihr nicht helfen können… Nena war zu ihm gegangen und hatte sich zu ihm gekniet. “Rea, alles in Ordnung mit dir?” “Soll ich Ihnen etwas holen? Geht es Ihnen nicht gut?” fragte nun auch die Ärztin mit hörbarer Besorgnis in der Stimme. Rea schüttelte den Kopf. Er wollte jetzt nur noch zu ihr!
Doch er wollte noch eines wissen. Die wichtigste aller Fragen, vor der er insgeheim aber am meisten Angst hatte. Trotzdem musste er sie stellen. Jetzt! “Schon gut, I’m okay… I just want to know eines: Wird sie es schaffen? Wird sie durchkommen?” fragte er, mit bebender Stimme. Auch Xavier und Nena schauten von Rea, um den sie sich jetzt auch noch Sorgen machten, zur Ärztin rüber und diese blickte ebenfalls mit Besorgnis zu Rea, bevor sie ihm antwortete: “Also erst mal möchte ich hoffen, dass sie sich selbst gut genug kennen, um zu wissen, ob Sie in Ordnung sind; ehrlich gesagt sahen Sie gerade nicht so aus.. Aber okay. Was die Kleine angeht, ich kann Ihnen leider nicht sagen, ob sie durchkommen wird. Wie bereits erwähnt, ist sie im Koma. Es ist eine tiefe Bewusstlosigkeit, die in erster Linie von dem versuchten Mordanschlag in Form des Ertränkens herrührt - was noch zusätzlich die Gefahr einer späteren Embolie oder eines Gehirnschadens mit sich bringen könnte. Noch haben wir keines von beiden an ihr feststellen können - trotzdem ist ihr Zustand kritisch, zumal sie nicht selbständig atmet. Nein, ich kann Ihnen nicht zusichern, dass sie es überleben wird, und um es zusammen zu fassen: Die nächsten 24 Stunden werden kritisch sein. Wenn sie die überlebt, hat sie zumindest eine Chance. Tut mir leid, dass ich Ihnen nichts besseres sagen kann. Die Kleine steht unter ständiger Überwachung. Mehr können wir nicht für sie tun…
Wenn Sie zu ihr wollen, dann können Sie das, aber wie gesagt, sie ist nicht bei Bewusstsein - und sie wird es eventuell auch nie wieder sein.. Ach ja, bevor ich es vergesse: Hat das Mädchen irgendwelche Verwandte, die wir benachrichtigen müssen?”
Rea antwortete nicht, sondern starrte einfach nur geradeaus, scheinbar an ihr vorbei. Das war alles eindeutig zu viel für ihn.. An Reas Statt antwortete Xavier: “Nein, sie brauchen niemanden zu informieren.. Sie hat keinen Kontakt mehr zu ihrer “Familie” - und davon abgesehen war der Täter ihr Stiefvater..” “Oh, ich verstehe… In Ordnung, dann werde ich Sie jetzt mal alleine lassen, ich werde auf der Station gebraucht. Wenn etwas ist, Sie finden mich und andere Ärzte dort” fügte sie noch mit einem Blick auf Rea hinzu. Leichte Besorgnis schwang in ihm mit. “Ach ja, die Kleine befindet sich in Zimmer 2 - und tun Sie mir einen Gefallen: Sagen Sie mir oder meinen Kollegen bescheid, wenn Ihr Freund Gefahr läuft, zu kollabieren. Er macht mir wirklich Sorgen..” Rea war weiß geworden. Und Nena und Xavier hockten sich erneut zu ihm: “Rea? Ist wirklich alles in Ordnung mit dir?” fragte nun auch Xavier. Dieser sah ihn an. Er war blass, doch langsam kam wieder etwas Leben in sein Gesicht. “Ja, sag ich doch! Ich bin okay! Ich will jetzt zu Jess..” “In Ordnung, dann können Sie jetzt zu ihr. Zimmer 2” wiederholte die Ärztin noch einmal, dann verließ sie endgültig den Raum.
Auch Rea wollte gehen, doch vorher hielt ihn Xavier noch einmal auf und sah ihm tief in die Augen. “Rea, du hast gerade nicht wirklich den Eindruck gemacht, als ob es dir gut geht! Du hättest dich beinahe erbrochen - zumindest sah es so aus. Bist du sicher, dass du es schaffst, zu ihr ins Zimmer zu gehen? Sie ist ohnehin ohne Bewusstsein..” Weiter kam er nicht. “Ich will zu ihr! Maybe she hear me… Maybe I can come through to her.. Und außerdem bin ich es ihr schuldig…” “Was meinst du damit?” fragte Xavier nach, der Reas letzten Ausspruch nicht wirklich verstanden hatte. Rea sah ihn an. In seinen Augen blitzte es. “Wenn ich einige Minuten fruher unten gewesn wäre; nur ten minutes… dann hätte ich es verhindern können.. Dann hätte er es nicht tun konnen….” Nena und Xavier starrten ihn an. Schließlich fand Nena als erste ihre Sprache wieder: “Stopp! Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? Du gibst nicht allen ernstes dir die Schuld daran?? Rea, erinnerst du dich daran, was du Dana und auch Steffi im Probenraum bei der Versammlung gesagt hast? Als Dana meinte, dass sie und Steffi schuld wären, weil sie nicht mit schwimmen gehen wollten? Hast du die Mädchen da angelogen, als du ihnen gesagt hast, dass sie keine Schuld haben, beziehungsweise du ihnen keine Schuld gibst?”
Rea schüttelte den Kopf, natürlich nicht! Aber bei ihm war das etwas anderes. Er war ihr Coach! Er war dafür da, dass ihnen nichts passierte, und nun war etwas so grausames geschehen - und er hatte es nicht verhindern können. Ja, er gab sich die Schuld daran, und die Tatsache, dass er es vielleicht hätte verhindern können, wenn er etwas früher nach unten gegangen und seiner sportlichen Leidenschaft nachgegangen wäre, machte es für ihn noch unerträglicher.
Xavier schüttelte ebenfalls den Kopf: “Rea, keiner von uns kann etwas dafür! Der einzige, der verantwortlich dafür ist, ist dieser Bastard! Vergiss das nicht! ER hat sie missbraucht. ER hat sie versucht zu töten - und ER ist für das alles hier verantwortlich - Niemand anderes sonst! Und DU schon mal gar nicht; oder gibst du uns auch die Schuld daran? Immerhin hätten Alec, Sascha oder ich ja auch noch runter gekonnt um zu schwimmen oder zu trainieren…” Rea schüttelte den Kopf “Spinn nickt rum, naturlich geb ich dir keine Schuld - euch allen nicht!” “Na also, also hör auf, dir die Schuld einzureden. Der einzige, der sonst noch Verantwortung dafür zu tragen hat, ist dieser Dilettant von Pförtner!” knurrte Xavier. Auch bei Rea knurrte etwas, als er an ihn dachte. Wenn er den jemals wieder in die Finger bekam.. Er sollte aus reinem Selbstschutz nicht mehr da sein, wenn sie ins Teamhaus zurück kehrten…
Doch vorerst dachte Rea nicht mehr an das Teamhaus und daran, wie es mit “the voice” weitergehen würde; er wollte jetzt zu Jess. Schließlich stand er auf und ging in die Richtung des Zimmers, das die Schwester ihnen genannt hatte. Als sie schließlich vor der Tür standen, sah er die anderen beiden an und in seinen Augen stand eine Bitte, die sowohl Nena als auch Xavier verstanden. Die beiden nickten. “Ja, geh du erst einmal alleine rein. Sie ist ja ohnehin ohne Bewusstsein… Wenn du fertig bist, können wir ihr ja auch noch einen Besuch abstatten”, sagte Nena und Rea lächelte dankbar. Doch obwohl er lächelte, sah man den Schmerz in seinen Augen. Xavier und Nena versetzte es einen Stich, ihn so zu sehen..
Dann nahm sich Rea schließlich ein Herz und betrat das Zimmer. Der Anblick war schlimmer, als er es befürchtet hatte: Die Kleine war an zig Schnüre und Schläuche angeschlossen; er konnte Apparate erkennen, an denen zumindest zu sehen war, dass ihr Herzschlag funktionierte. Ansonsten sah er, dass sie beatmet wurde und es waren weitere Schläuche an ihr befestigt, dessen Sinn er - jedenfalls noch - nicht registrierte. Langsam nahm er sich einen Stuhl und setzte sich neben sie. Sein Herz zog sich zusammen, als er sie so sah. Es tat so weh. Etwas in ihm zerriss beinahe, als er daran dachte, dass sie es vielleicht nicht überleben würde. Weshalb ihm dieses Mädchen, das er vor dieser Staffel überhaupt nicht gekannt hatte, soviel bedeutete, wusste er nicht, aber es war beinahe so, als würde hier seine Nichte oder eine gute Freundin liegen und mit dem Tode kämpfen…
Langsam nahm er Jess’ Hand in seine und drückte sie leicht. “I’m here, Kleines, it’s me… Bitte, wach auf… wake up, Jess… Hörst du? Ich bin für dich da! Ich bin here“… Er wusste nicht, ob sie ihn hören konnte. Offiziell konnte sie es nicht, aber wer wusste, ob Komapatienten nicht doch etwas mitbekamen? Vielleicht spürte sie ihn jetzt irgendwie und konnte sich nur nicht mitteilen? Er versuchte ihr Mut zu machen, ihr zu zeigen, dass er in ihrer Nähe war, und so saß er bei ihr und hielt ihre Hand fest in seiner. Und er begann, für sie zu beten. Mit seinen Worten bat er darum, alles dafür zu tun, dass sie es überlebte. Rea vergaß die Zeit und was er eventuell an diesem Tag noch alles zu tun hatte völlig und widmete sich einfach nur Jess. Er war bei ihr und hoffte, sie so aus dem Dunkel, in dem sie sich nun befand, zu befreien…
Er wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, die er einfach neben ihr gesessen hatte und ihre Hand gehalten hatte. In der ganzen Zeit hatte er die Hoffnung, dass sie aufwachen könnte, doch natürlich war dies nicht so. Alles, was um ihn herum zu hören war, waren das Piepsen der Apparate, die ihre Herztöne anzeigten und das Geräusch des Beatmungsgerätes…
Rea fühlte eine innere Leere in sich. Er konnte es kaum noch ertragen. Plötzlich schoss ihm der Gedanke durch den Kopf, von dem er selbst nicht wusste, woher dieser kam. Was wäre, wenn dieses Mädchen dort seine Tochter wäre? Seine kleine, achtjährige Tochter? Rea zogen sich die Eingeweide zusammen, als er daran dachte. Dieser Bastard lief da draußen irgendwo frei herum.. Er konnte sich auf sonst jemanden stürzen..
Rea riss sich zusammen. Er musste diese Gedanken los werden - jetzt war der falsche Zeitpunkt dafür. Und doch konnte er es nicht verhindern, dass er anfing zu weinen. Tränen liefen ihm die Wangen herunter und er tat nichts, um es zu verhindern. Rea schlug sich die Hände vors Gesicht und ließ seinen Gefühlen freien Lauf…

